Mittwoch, 31. März 2010

The Never Ending Story


Auf die Frage nach einer Interpretation der „Unendlichen Geschichte“ gibt Michael Ende keine Antwort. Jede Interpretation sei richtig, falls sie gut sei. Nur eine Äußerung gibt es vom Autor selbst: „Das ist nämlich die Geschichte eines Jungen, der seine Innenwelt, also seine mythische Welt, verliert in dieser einen Nacht der Krise, einer Lebenskrise, sie löst sich in Nichts auf und er muss hineinspringen in dieses Nichts, das müssen wir Europäer nämlich auch tun. Es ist uns gelungen, alle Werte aufzulösen, und nun müssen wir hineinspringen, und nur, indem wir den Mut haben, dort hineinzuspringen in dieses Nichts, können wir die eigensten, innersten schöpferischen Kräfte wieder erwecken und ein neues Phantásien, das heißt eine neue Wertewelt aufbauen“. Michael Ende ist immer wieder gefragt worden, was denn die Botschaft seines Romans sei. In der Regel antwortete er auf diese Frage ähnlich wie in diesem Brief an eine Leserin:

Aber Kunst und Poesie erklären ja nicht die Welt, sie stellen sie dar. Sie brauchen nichts, was über sie hinausweist. Sie sind selbst ein Ziel. Ein gutes Gedicht ist nicht dazu da, die Welt zu verbessern - es ist selbst ein Stück verbesserte Welt, es braucht daher keine Botschaft. Dieses Hinausstarren auf die Botschaft (moralisch, religiös, praktisch, sozial usw.) ist eine unselige Erfindung der Literaturprofessoren und Essayisten, die sonst nicht wüssten, worüber sie schreiben und schwätzen sollten. Die Stücke Shakespeares, die Odyssee, Tausendundeine Nacht, der Don Quixote - die größten Werke der Literatur haben keine Botschaft. Sie beweisen oder widerlegen nichts. Sie sind etwas, wie ein Berg oder ein Meer oder eine tödliche Wüste oder ein Apfelbaum.

Man schreibt, weil einem zum Thema etwas einfällt, und nicht, weil man die Absicht oder den Drang verspürt, dem Publikum eine wichtige weltanschauliche Lehre zu erteilen. Aber natürlich hängt das, wozu einem etwas einfällt, mit dem Welt- und Anschaubild zusammen, das man sich gebildet hat. Nur ist es mir nie gelungen alles, was in meinem Kopf vorgeht, auch unter einen Hut zu kriegen. Ich habe kein philosophisches System, das mir auf jede Frage eine Antwort bereithält, keine Weltanschauung, die fertig ist - ich bin immer unterwegs. Es gibt zwar einige Konstanten, die sozusagen im Zentrum stehen, aber nach den Rändern hin ist alles offen und vage.

Eigentlich habe ich niemals für irgendein Publikum geschrieben, sondern alles ist ein Gespräch mit Gott, in dem ich ihn nicht um irgendetwas bitte (da ich annehme, er weiß sowieso, was wir brauchen, und wenn er´s uns nicht gibt, dann aus gutem Grund), sondern um ihm zu erzählen, wie es ist, ein unzulänglicher Mensch unter unzulänglichen Menschen zu sein. Ich denke, das könnte ihn interessieren, da es eine Erfahrung ist, die er nicht gemacht haben kann.



everything is gonna be okay!


Just like last time.




Dienstag, 30. März 2010

Ed Harcourt - Hanging With The Wrong Crowd


dadadaaaaaa, daddaddaaaa...

Hach - Ohrwurm!



remember me.


remember me.


Was immer du tust ist unbedeutend,
aber es ist wichtig, dass du es tust.






Liebe.

Ich hab' einen neuen Liebling.
Defintiv!
Und Robert Pattinson hat endlich gezeigt,
dass er nicht nur der liebe Vampirvon nebenan ist.
- Respekt dafür;
Schauspieler wie Elijah Wood haben es bis heute noch nicht geschafft,
aus dem "erster-Film-Eindruck-Klischee" rauszukommen!


... und traurig.
Man, was hab ich am Ende geweint...


Montag, 29. März 2010

the evil of the thriller


The foulest stench is in the air
The funk of forty thousand years
And grizzly ghouls from every tomb
Are closing in to seal your doom
And though you fight to stay alive
Your body starts to shiver
For no mere mortal can resist
The evil of the thriller


Sonntag, 28. März 2010

ALICE IN WONDERLAND


gestern war ich mit einer Freundin in Bremen, wieder mal in der Waterfront :D
neben einer ausgiebigen Shoppingtour
(alle Schuhläden, Primark, Müller und das neue Catrice-Sortiment ...)

sind wir abends dann auch gleich noch in's Kino!
Wenn wir schon mal beim Cinespace sind, haben wir uns gedacht,
können wir auch gleich Alice in 3D schauen;
der läuft hier bei uns in Bremerhaven nämlich nur in 2D.

Ich war - im Großen und Ganzen - begeistert!

Wenn ich auch nur die Namen
Tim Burton, Johnny Depp, Helena Bonham-Carter und Alan Rickman
irgendwo lese oder höre,
muss ich mir ihre Filme unbedingt anschauen!

Ich finde es immer wieder unglaublich,
mit welcher Leistung, welchem Spaß, welch Unsinn und Absurdität
und vor allem mit welch Perfektion gearbeitet wird!

Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, zuzuschauen:

jede Sekunde konnte man neue Dinge entdecken,
die Landschaften und Kostüme waren mit so viel Liebe zum Detail
hergestellt, dass man gar nicht wusste, wo man zuerst hinschauen soll.

Der Anfang war etwas verwirrend, man brauchte ein wenig, um in die
Story einzusteigen, die Charaktere einzuordnen wusste und
herausgefunden hatte, worum es gerade geht.

Ich fand gerade die ersten 15 Minuten auch ein wenig schleppend,
weil eigentlich nichts "Neues" passiert ist.

Unsere mittlerweile 19-jährige Alice ist nun in Spitzenkleid,
strengem Zopfund in einer Tanzquadrille zu sehen;
mitten auf ihrer Verlobungsfeier.
Bis sie dann irgendwann zum Erdloch und damit ins Underland findet,
erscheint einem ihre Welt ziemlich trostlos, streng und steril.

Dann der Fall - herrlich schön anzusehen, hier fliegt ein Klavier herum,
dort sind Kästchen und Schränkchen und Fläschen zu erkennen,
von einer Ecke geht es in die nächste, von einem Tunnel in den nächsten,
Zwischenlandung in einem Bett bis dann der Aufprall auf der Decke neben dem Kronleuchter stattfindet und abermals die Welt "Kopf steht".

Das "Eat me" und "Drink me" dann leider auch sehr einfach und kurz gehalten
- aber gut, man will ja voran kommen.

Eine ganze Weile später wird immer noch diskutiert, ob Alice die Alice sei, die richtige Alice
- wozu und warum wird nie ganz klar...

Als Zuschauer wird man direkt in die Geschichte hineingeworfen
und wieder ist es schwer, mitzukommen.

Gleich am Anfang dann auf einmal ein Angriff;
von wem? - Keine Ahnung!
warum? - Keine Ahnung!

Im nächsten Moment befindet man sich allein im Wald,
die Grinsekatze taucht auf;
Begeisterung!
(nur die blaue Farbe im Fell war ein bisschen ... zu krass)

ihre Augen - und ihr Grinsen... *hach*


Sie bringt uns zum Hutmacher und ab da landet man
im richtigen wonderland,
man will gar nicht wieder auftauchen.

Johnny Depp wie eh und je - verrückt wie ebenso genial!
er spielt seine Rolle perfekt, besonders die erste Szene mit ihm,
welche auch schon im Trailer zu sehen ist
(er läuft über den Tisch, zu Alice) gefällt mir sehr gut!

Und wie ich seine Hüte liebe :]

ebenso wie Helena Bonham-Carter - die rote Königin mit dem aufgedunsenen Kopf.
"Ab mit ihrem Kopf!"
tolles Ouftit, tolle Haare, tolles Make-Up!


Und doch...
das Lachen klappt nicht so ganz.
Hin und wieder sind zwar schon einige Lacher dabei, aber irgendwie hat Tim Burton
den (schon schwierigen) Spagat zwischen ernsthafter Dramatik
und ausgelassener Albernheit nicht so ganz gemeistert.

Anne Hathaway als die weiße Königin würde vielleicht besser aussehen und
mehr ernstgenommen werden, wenn man ihre Augenbrauen
weiß gefärbt hätte und ihre Lippen ein wenig heller geschminkt hätte.
Ansonsten spielt auch sie sehr gut - ihre Bewegungen sehen sehr anmutig und verträumt aus.



So sehr ich mich auch ins Wunderland (Underland), in die Kostüme, einzelnen Charaktere, etc.
verliebt habe und so perfekt die Umsetzung auch war

... das Grundgerüst - das Drehbuch - das war nicht perfekt!

Man wurde wie schon gesagt in's kalte Wasser geworfen;
überflüssige Erklärungen dort, wo es gar nicht notwendig gewesen wäre;
und unverständliche Erklärungen dort, wo sie nötig gewesen wären.
Zu einfache Abhandlungen an komplexen Stellen,
und zu detailreiche an einfachen.

Eine absolut geniale Story,
mit super Mitteln umgesetzt
--- aber dem falschen Drehbuch.


Schade.


Filmmusik:
volle Punktzahl,
echt klasse - nicht zu viel und nicht zu wenig,
das Mittelmaß wurde sehr gut gefunden.


In einer Filmkritik habe ich Folgendes gefunden
- sehr zutreffend, wie ich finde:

Ein Wort noch zum vielbeschworenen 3D. Das ist leider wiedermal extrem überflüssug, trägt zur Geschichte nichts bei und funktioniert grade in den realen Klammerszenen erschreckend schlecht. Oft stellt sich der typische Pop-Up-Look ein, bei dem es wirkt, als seien mehrere flache Ebenen hintereinander angeordnet. Was wohl nicht zuletzt daran liegt, das der Film aus ökonomischen Gründen herkömmlich gedreht und erst im Nachhinein auf 3D umgerechnet wurde. Wer sich “Alice” in 2D ansieht, verpasst hier wirklich gar nix.



Da hab' ich mich echt geärgert!
Im Gegensatz zu Avatar hat man nur an zwei Stellen wirklich bewusst das 3D wahrgenommen.
Ansonsten ...
gut, das Übliche: wenn man die Brille abnimmt, sieht man den berühmten
"Doppel-Rand"; verschwommen.
aber ansonsten - nichts zu merken!

und dafür hab' ich 3,50€ mehr bezahlt -.-






Freitag, 26. März 2010

LBM 2010

begeistert.
inspiriert.

... und auch ein klein wenig neidisch.

Leipziger Buchmesse 2010
Bericht von miralana

Donnerstag, 25. März 2010

von meinem Lieblingsschatz!


nachts,
zwischen 23.3. - 23 Uhr und 24.3. - 1 Uhr...


Als das Gewitter einbrach, zog Sturm auf, rüttelte an Fenstern und Türen, zerrte an den zarten Blüten, die den Hochsommer überdauert hatten und zerlegte die tiefroten Blätter der Rose.
Über ihren dornenbesetzten Stachel war es auch geschehen, als der Wind die Bettwäsche von der Leine riss und sie in den Teich warf. Das Prasseln auf dem nassen Stoff klang wie aus alten Lautsprecherboxen - für mich waren die Geräusche wie Musik.

via

Mittwoch, 24. März 2010

Happy Birthday


Heute einen tollen Tag mit den Liebsten am Deich verbracht,

leckeres Abendessen mit der family

- was wünscht man sich mehr?






Dienstag, 23. März 2010

Trust in your path,...




Trust in your path, you've been chosen
Become your destiny
Lead and they will follow you
Your truth will set you free

It's in your heart
It's in your soul
Don't be scared, keep believin'
I know you know deep inside that your time has come

Once in every lifetime
If you do believe
Man can move a mountain,
Change the course of history
How far we've come, so far...
From home



Once in every lifetime - Jem
[Eragon soundtrack]


once in every lifetime.



once in every lifetime.

Sonntag, 21. März 2010

allein


Es war einmal ein arm Kind und hatt' kein Vater und keine Mutter, war alles tot, und war niemand mehr auf der Welt. Alles tot, und es is‘ hingegangen und hat gesucht Tag und Nacht. Und weil auf der Erde niemand mehr war, wollt's in Himmel gehn, und der Mond guckt es so freundlich an; und wie es endlich zum Mond kam, war's ein Stück faul Holz. Und da is‘ es zur Sonn gegangen, und wie es zur Sonn kam, war's ein verwelkt Sonneblum. Und wie's zu den Sternen kam, waren's kleine gold‘ne Mücken, die waren angesteckt, wie der Neuntöter sie auf die Schlehen steckt. Und wie's wieder auf die Erde wollt, war die Erde ein umgestürzter Hafen.
Und es war ganz allein.
Und da hat sich's hingesetzt und geweint, und da sitzt es noch und ist ganz allein.

alice, alice, alice!

Wer bist du im Wunderland? Mach den Test bei der Film-Community moviepilot

ALICE IM WUNDERLAND - Mehr Infos zum Film von Tim Burton auf moviepilot

childhood


die liebe Victoria von bourbonvanille
hat aufgerufen,
Kinderfotos zu zeigen.

Da zieh ich doch gleich mal mit!

- und tagge Jey, Janika, Vildan,
Nina, Jessica und jeden, der mag! :]






Nimm deine Kindheit in die Hand

und renn‘ so schnell du kannst...