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Mittwoch, 21. April 2010

It is a truth universally acknowledged, that a single man in possession of a good fortune, must be in want of a wife.


»Vielleicht hätte ich den Wunsch zu erfahren, warum ich mit so wenig Bemühen um Höflichkeit abgewiesen werde. Aber es ist auch ganz gleich.«


»Ich könnte ebensogut fragen«,


erwiderte sie,


»warum Sie mit der offensichtlichen Absicht, mich zu kränken und zu beleidigen, sich entschlossen haben, mir zu sagen, dass Sie mich gegen Ihren Willen, gegen Ihre Einsicht und sogar gegen Ihren Charakter mögen.«


Jane Austen, Pride and Prejudice

Dienstag, 30. März 2010

remember me.


remember me.


Was immer du tust ist unbedeutend,
aber es ist wichtig, dass du es tust.






Liebe.

Ich hab' einen neuen Liebling.
Defintiv!
Und Robert Pattinson hat endlich gezeigt,
dass er nicht nur der liebe Vampirvon nebenan ist.
- Respekt dafür;
Schauspieler wie Elijah Wood haben es bis heute noch nicht geschafft,
aus dem "erster-Film-Eindruck-Klischee" rauszukommen!


... und traurig.
Man, was hab ich am Ende geweint...


Sonntag, 28. März 2010

ALICE IN WONDERLAND


gestern war ich mit einer Freundin in Bremen, wieder mal in der Waterfront :D
neben einer ausgiebigen Shoppingtour
(alle Schuhläden, Primark, Müller und das neue Catrice-Sortiment ...)

sind wir abends dann auch gleich noch in's Kino!
Wenn wir schon mal beim Cinespace sind, haben wir uns gedacht,
können wir auch gleich Alice in 3D schauen;
der läuft hier bei uns in Bremerhaven nämlich nur in 2D.

Ich war - im Großen und Ganzen - begeistert!

Wenn ich auch nur die Namen
Tim Burton, Johnny Depp, Helena Bonham-Carter und Alan Rickman
irgendwo lese oder höre,
muss ich mir ihre Filme unbedingt anschauen!

Ich finde es immer wieder unglaublich,
mit welcher Leistung, welchem Spaß, welch Unsinn und Absurdität
und vor allem mit welch Perfektion gearbeitet wird!

Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, zuzuschauen:

jede Sekunde konnte man neue Dinge entdecken,
die Landschaften und Kostüme waren mit so viel Liebe zum Detail
hergestellt, dass man gar nicht wusste, wo man zuerst hinschauen soll.

Der Anfang war etwas verwirrend, man brauchte ein wenig, um in die
Story einzusteigen, die Charaktere einzuordnen wusste und
herausgefunden hatte, worum es gerade geht.

Ich fand gerade die ersten 15 Minuten auch ein wenig schleppend,
weil eigentlich nichts "Neues" passiert ist.

Unsere mittlerweile 19-jährige Alice ist nun in Spitzenkleid,
strengem Zopfund in einer Tanzquadrille zu sehen;
mitten auf ihrer Verlobungsfeier.
Bis sie dann irgendwann zum Erdloch und damit ins Underland findet,
erscheint einem ihre Welt ziemlich trostlos, streng und steril.

Dann der Fall - herrlich schön anzusehen, hier fliegt ein Klavier herum,
dort sind Kästchen und Schränkchen und Fläschen zu erkennen,
von einer Ecke geht es in die nächste, von einem Tunnel in den nächsten,
Zwischenlandung in einem Bett bis dann der Aufprall auf der Decke neben dem Kronleuchter stattfindet und abermals die Welt "Kopf steht".

Das "Eat me" und "Drink me" dann leider auch sehr einfach und kurz gehalten
- aber gut, man will ja voran kommen.

Eine ganze Weile später wird immer noch diskutiert, ob Alice die Alice sei, die richtige Alice
- wozu und warum wird nie ganz klar...

Als Zuschauer wird man direkt in die Geschichte hineingeworfen
und wieder ist es schwer, mitzukommen.

Gleich am Anfang dann auf einmal ein Angriff;
von wem? - Keine Ahnung!
warum? - Keine Ahnung!

Im nächsten Moment befindet man sich allein im Wald,
die Grinsekatze taucht auf;
Begeisterung!
(nur die blaue Farbe im Fell war ein bisschen ... zu krass)

ihre Augen - und ihr Grinsen... *hach*


Sie bringt uns zum Hutmacher und ab da landet man
im richtigen wonderland,
man will gar nicht wieder auftauchen.

Johnny Depp wie eh und je - verrückt wie ebenso genial!
er spielt seine Rolle perfekt, besonders die erste Szene mit ihm,
welche auch schon im Trailer zu sehen ist
(er läuft über den Tisch, zu Alice) gefällt mir sehr gut!

Und wie ich seine Hüte liebe :]

ebenso wie Helena Bonham-Carter - die rote Königin mit dem aufgedunsenen Kopf.
"Ab mit ihrem Kopf!"
tolles Ouftit, tolle Haare, tolles Make-Up!


Und doch...
das Lachen klappt nicht so ganz.
Hin und wieder sind zwar schon einige Lacher dabei, aber irgendwie hat Tim Burton
den (schon schwierigen) Spagat zwischen ernsthafter Dramatik
und ausgelassener Albernheit nicht so ganz gemeistert.

Anne Hathaway als die weiße Königin würde vielleicht besser aussehen und
mehr ernstgenommen werden, wenn man ihre Augenbrauen
weiß gefärbt hätte und ihre Lippen ein wenig heller geschminkt hätte.
Ansonsten spielt auch sie sehr gut - ihre Bewegungen sehen sehr anmutig und verträumt aus.



So sehr ich mich auch ins Wunderland (Underland), in die Kostüme, einzelnen Charaktere, etc.
verliebt habe und so perfekt die Umsetzung auch war

... das Grundgerüst - das Drehbuch - das war nicht perfekt!

Man wurde wie schon gesagt in's kalte Wasser geworfen;
überflüssige Erklärungen dort, wo es gar nicht notwendig gewesen wäre;
und unverständliche Erklärungen dort, wo sie nötig gewesen wären.
Zu einfache Abhandlungen an komplexen Stellen,
und zu detailreiche an einfachen.

Eine absolut geniale Story,
mit super Mitteln umgesetzt
--- aber dem falschen Drehbuch.


Schade.


Filmmusik:
volle Punktzahl,
echt klasse - nicht zu viel und nicht zu wenig,
das Mittelmaß wurde sehr gut gefunden.


In einer Filmkritik habe ich Folgendes gefunden
- sehr zutreffend, wie ich finde:

Ein Wort noch zum vielbeschworenen 3D. Das ist leider wiedermal extrem überflüssug, trägt zur Geschichte nichts bei und funktioniert grade in den realen Klammerszenen erschreckend schlecht. Oft stellt sich der typische Pop-Up-Look ein, bei dem es wirkt, als seien mehrere flache Ebenen hintereinander angeordnet. Was wohl nicht zuletzt daran liegt, das der Film aus ökonomischen Gründen herkömmlich gedreht und erst im Nachhinein auf 3D umgerechnet wurde. Wer sich “Alice” in 2D ansieht, verpasst hier wirklich gar nix.



Da hab' ich mich echt geärgert!
Im Gegensatz zu Avatar hat man nur an zwei Stellen wirklich bewusst das 3D wahrgenommen.
Ansonsten ...
gut, das Übliche: wenn man die Brille abnimmt, sieht man den berühmten
"Doppel-Rand"; verschwommen.
aber ansonsten - nichts zu merken!

und dafür hab' ich 3,50€ mehr bezahlt -.-






Mittwoch, 24. Februar 2010

... can hurt you somehow.


It may be rainin', but there's a rainbow above you.

You better let somebody love you, before it's too late.








... can hurt you somehow.



Dienstag, 26. Januar 2010

Kennt ihr das, wenn ihr das Gefühl habt, ihr könntet die ganze Welt umarmen?

Jaah, so geht's mir gerade.
Sind gerade aus dem Kino zurück - habe den besten Film seit langem gesehen:


Pfeil und Bogen gegen Gewehr und Maschinen.
Indianer gegen die Weißen.

... eine eigentlich ganz simple Message,
die schon oft die Grundlage vieler Filme, Geschichten oder Songs war ...
... jetzt ganz neu verpackt, auf seine ganz eigene Art und Weise
(mich erinnert die Story sehr an Pocahontas).

Und es wird nicht nur die alte Indianer-Pfeil-und-Bogen-Geschichte wieder rausgeholt, nein.
Der Film spricht so viel in Politik und Gesellschaft an, nicht nur den Konflikt zwischen Indianern und Europäern.



Doch viel mehr als Message, war der Film ein echtes Erlebnis.
Kein einfacher Film, nein - ein Abenteuer, welches der Zuschauer direkt miterleben durfte.

Wunderschöne Landschaften, wieder einmal tolle Filmmusik (James Horner konnte ja bei Titanic schon überzeugen), recht einfach gestrickte Charaktere, die im Ganzen jedoch so aussergewöhnlich, so vielfältig erscheinen...
... beeindruckende Schauspieler (von wegen, Filme ohne "Starbesetzung" taugen nichts - hier haben wir unsere neuen Stars!), und wie ein Freund richtig sagte eine beeindruckende Sichtweise der Tiere.

Jedem, der ihn noch nicht gesehen hat, kann ich Avatar wirklich empfehlen.

Nachdem man nach den knappen drei Stunden (welche einem eher wie gute anderthalb vorkamen...) die 3D-Brille wieder abgenommen hatte, noch das wunderschöne Lied "I see you" von Leona Lewis genoss, das letzte Popcorn, welches in den letzten Filmminuten einfach vergessen wurde, aufmümmelte...
... erschien es so, als würde man aus einer ganz anderen Welt auftauchen.


Ein Freund fragte mich, ob ich wüsste, dass eines der ersten Drehbücher James Camerons dass zu diesem Film war.
Ich hatte schon davon gehört. Bereits im Jahre 1995 verfasste James Cameron ein erstes Drehbuch für Avatar und "ließ sich dabei nach eigener Aussage von so ziemlich jedem Science-Fiction-Roman inspirieren, den er als Kind gelesen hatte."
(Zitat von http://de.wikipedia.org/wiki/Avatar_%E2%80%93_Aufbruch_nach_Pandora#Produktion)


Mein Freund daraufhin:

"Es ist ein bischen wie sein Lebenswerk finde ich.
Den Mut zu haben 300 Millionen in ein solches Projekt zu stecken, finde ich Wahnsinn.
Er hat sein ganzs Leben darüber nachgedacht.
Als Kind, die Science-Fiction Filme.
Generell.
Er hat es schon immer im Kopf gehabt, nur nicht gleich aufgeschrieben.
Es war damals zu abstrakt, vermute ich mal.
Und finanziell absolut irreal.
In seiner Lage.
Er musst erstmal etwas schreiben, das sich verkauft.
Ich bin gespannt, wie James Cameron sein Weltbild weiterspinnt."


Und er hat etwas geschrieben, das sich verkauft.
Der Film hat bis heute knapp 1,859 Milliarden Dollar eingespielt und somit schon in den knappen acht Wochen Laufzeit Titanic als den erfolgreichsten Film aller Zeiten abgelöst.


Faszinierend.



Dienstag, 19. Januar 2010

... gerade aus dem Kino zurück.


Ein ganz netter Film mit zwei meiner Lieblingsschauspieler.
Viel zum Lachen, Nachdenken und ideal,
um mit den Liebsten mal wieder in's Kino zu düsen.

Samstag, 16. Januar 2010

I love him, hate him, kiss him, diss him,
tryna to walk a mile in my kicks.

Mittwoch, 6. Januar 2010

If I lay here. If I just lay here.
Would you lie with me and just forget the world?

Mittwoch, 21. Oktober 2009

nobody else will take you away,
nobody else will love you this way,
nobody else.

Sissi.